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Diagnose - Beratung - Training
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Initiative Legasthenie
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Für Betroffene ist die Situation, wie in Österreich mit Legasthenie umgegangen wird, unbefriedigend. Aus diesem Grund wurde von unserem Verein in Kooperation mit dem Psychologie-Institut der Universität Graz die Initiative Legasthenie gegründet. Ziel der Initiative ist es, Beratungsangebote zur Verfügung zu stellen sowie Qualitätssicherung auf allen Ebenen sicherzustellen und auf wissenschaftlicher Basis zu entwickeln. Die Initiative versteht sich als überparteilich und unabhängig, sieht es jedoch als ihre Aufgabe an, Defizite auf politischer Ebene anzusprechen und Veränderungen für die Betroffenen einzufordern. Ziele und Forderungen der Initiative Legasthenie Eine wissenschaftlich fundierte und längerfristige Betreuung von Legasthenikern hat im österreichischen Schulsystem keinen Platz. In der Aus- und Weiterbildung der Lehrer wird diese Thematik nur rudimentär behandelt. Wir fordern die Aufnahme dieser Thematik in die Curricula für Sprachlehrer aller Schulen. Es gibt zu wenig offizielle Ansprechpersonen für betroffene Eltern. Die meisten Lehrer haben innerhalb unseres Schulsystems kaum Ressourcen lese-rechtschreibschwache Kinder zu fördern. Die Initiative Legasthenie fordert mehr gut ausgebildete Ansprechpersonen. Es gibt keine Qualitätskontrolle in der Legasthenie-Trainerausbildung und kein Berufsbild für Personen, die in diesem Bereich tätig sind. Das breite Angebot lässt Eltern ratlos zurück. Wir fordern einheitliche Qualitätsstandards in der Trainerausbildung.
Die Initiative Legasthenie als Anlaufstelle für Betroffene
Sie können uns Ihre Ideen auch unter legasthenie@aon.at zukommen lassen.
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